Auf dieser Seite findest du kostenlose Beispielaufgaben aus allen gängigen SHL-Modulen: Verify G+, Numerical, Verbal, Inductive, Deductive, Checking und OPQ-Persönlichkeitstest. Zu jeder Aufgabe gibt es eine vollständige Lösung und Hinweise, worauf es im echten Test ankommt.
SHL ist kein einzelner Test, sondern ein Katalog. Welche Module du absolvieren musst, steht in deiner Einladungs-E-Mail. Nutze das Inhaltsverzeichnis, um direkt zu dem Modul zu springen, das für dich relevant ist.
SHL Numerical Reasoning prüft, wie sicher du unter Zeitdruck mit Zahlen, Tabellen und Diagrammen arbeitest. Der Test wird laut Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden besonders häufig von Banken, Beratungen und Private-Equity-Häusern eingesetzt, unter anderem bei der Deutschen Bank, Simon-Kucher und Emeram Capital Partners.
Beispielaufgabe: Das Budget von Analyst A beträgt 1.000 Euro. Analyst A hat 20 Prozent davon in Aktien investiert. Analyst C hat 10 Prozent seines Budgets in Aktien investiert. Analyst A hat 20 Euro mehr in Aktien investiert als Analyst C. Wie hoch ist das Budget von Analyst C?
Antwortoptionen: 900 €, 1.020 €, 1.800 €, 2.000 €, keine der Optionen
Lösung: 1.800 €. Analyst A hat 200 Euro in Aktien (20 Prozent von 1.000). Analyst C hat also 180 Euro investiert (200 minus 20). Wenn 180 Euro bei Analyst C 10 Prozent des Budgets sind, entsprechen 100 Prozent dem Zehnfachen: 1.800 Euro.
Shortcut für 10 Prozent: Verschiebe das Komma um eine Stelle nach links. 1.000 wird zu 100. Für 20 Prozent verdoppelst du. Bei einem Test mit dichtem Zeitlimit sparst du dir mit solchen Rechenwegen pro Aufgabe mehrere Sekunden.
umerical Reasoning ist laut Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden das am häufigsten genutzte SHL-Modul. Hier eine Beispielaufgabe aus dem PrepPack™:
Laut Prognosen werden im ersten Halbjahr des nächsten Jahres APPLs Aktienverkäufe mit der doppelten Rate im Vergleich zur derzeitigen prozentualen Wachstumsrate steigen; MSFTs Verkäufe werden mit der dreifachen Rate steigen; HPQs Verkäufe werden mit der vierfachen Rate steigen; und DELLs Verkäufe werden mit der fünffachen Rate steigen. Wie ist das ungefähre Verhältnis der geringsten Anzahl verkaufter Aktien eines der Unternehmen im ersten Halbjahr des laufenden Jahres zur größten Anzahl von Aktien, die voraussichtlich von einem der Unternehmen im ersten Halbjahr des nächsten Jahres verkauft werden?
Beim Verbal Reasoning gibt es zwei unterschiedliche Fragetypen. In beiden Fällen liest du einen Text.
Beim ersten Fragetyp erhältst du im Anschluss an den Text eine Aussage, die du - ausgehend von den Informationen aus dem Text - als wahr, falsch oder unzutreffend beurteilen musst. »Unzutreffend« heißt dabei: Aus dem Text lässt sich die Aussage weder bestätigen noch widerlegen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Bewerber*innen stolpern.
Beim zweiten Fragetyp (»Reading Comprehension«) werden dir im Anschluss an den Text vier Aussagen vorgelegt. Du sollst bestimmen, welche dieser Aussagen aus dem Text abgeleitet werden kann.
Worauf es ankommt: Verleite dich nicht dazu, externes Wissen einzubringen. Die Antwort muss sich allein aus dem vorliegenden Text ergeben.
Eines der entscheidenden Elemente des Leistungsmanagements ist es, Menschen zu coachen, damit sie die Fähigkeiten entwickeln, die ihnen helfen können, Erfolg zu haben und in der Unternehmenshierarchie aufzusteigen. Dieser Entwicklungsplanungsprozess ist traditionell an eine Bewertung der Fähigkeitslücken des Einzelnen gebunden – bewertet anhand spezifischer Kompetenzen, die die Organisation für wertvoll hält. Die Bewertung vermittelt den Mitarbeitenden ein Gefühl dafür, welche Fähigkeiten sie benötigen, um auf einem höheren Niveau zu arbeiten, und insbesondere welche Fähigkeiten und Kompetenzen sie entwickeln müssen, um erfolgreich zu sein. Die Organisation gewinnt wiederum ein Gefühl für die Kompatibilität und das Potenzial der Mitarbeitenden innerhalb des Unternehmens sowie ein klareres Verständnis der Kompetenzen, die zu höherer Leistung der Mitarbeitenden führen.
Die Durchführung von Leistungsmanagement ist entscheidend, um auf der Karriereleiter aufzusteigen.
Text: Jährlich sterben etwa 650.000 Europäer*innen an Schlaganfällen, die auftreten, wenn die Blutversorgung eines Teils des Gehirns blockiert oder stark eingeschränkt ist. Ein belgisches Forschungsinstitut trägt zur Entwicklung eines innovativen neuen photonischen Chips bei, um Schlaganfall-Tote in einem von der EU geförderten Forschungsprojekt zu verhindern, das durch das Enterprise Europe Network ermöglicht wurde. Mit einer Finanzierung von 2,6 Millionen Euro entwickelt das Konsortium eine Technologie, die es Ärzt*innen ermöglichen soll, Schlaganfälle frühzeitig direkt am Ort der medizinischen Versorgung zu diagnostizieren und zu behandeln – anstatt auf das Standardverfahren mit einer Reihe medizinischer Tests zu warten, deren Ergebnisse oft zu spät eintreffen.
Frage: Auf welche Weise kann diese Innovation Ärzt*innen und Patient*innen helfen?
Inductive Reasoning arbeitet ohne Sprache und ohne Zahlen. Du siehst eine Reihe abstrakter Figuren, die sich nach einer oder mehreren Regeln verändern. Deine Aufgabe ist es, die nächste Figur zu bestimmen. Induktive Aufgaben sind fester Bestandteil des Verify G+ und werden in den deutschen Verify-G+-Simulationen im PrepPack™ auf Deutsch trainiert.
Typische Regelmuster bei SHL:
Tipp: Wenn du eine Regel gefunden hast und sie zur Antwort passt, prüfe trotzdem, ob eine zweite Regel überlagert ist. SHL nutzt häufig doppelte Regelschichten.
Diese Beispielfrage ist aus einem der nicht-interaktiven Übungstests aus unserem SHL-PrepPack™.
Wählen Sie das Bild aus, das die Reihe korrekt fortsetzt:
Beim deduktiven Schlussfolgern wendest du Regeln auf konkrete Situationen an. SHL setzt dabei häufig auf Ordnungs- und Kalenderaufgaben, die Arbeitssituationen simulieren. Deduktive Aufgaben sind ebenfalls Teil des Verify G+ und werden in den deutschen Verify-G+-Simulationen auf Deutsch trainiert.
Tipp: Notiere dir auf einem Blatt die Blöcke, statt alles im Kopf zu jonglieren. Im echten Test verlierst du sonst bei fünf oder mehr Elementen schnell den Überblick.
Hier kannst du eine Frage aus der non-interaktiven Version des Verify+-Übungstests aus unserem SHL-PrepPack™ lösen:
Ein Regierungsamt beschäftigt acht Content-Autor*innen mit den Namen Anne, Bonnie, Jordan, Donna, Michael, Francine, Georg und Hanna. Es gibt vier mögliche Schichten, zu denen die Content-Autor*innen Mittag essen können: 11:30–12:00 Uhr, 12:00–12:30 Uhr, 12:30–13:00 Uhr und 13:00–13:30 Uhr. Anne und Donna wollen nie gleichzeitig Mittag essen. Jordan möchte nie während der Schicht von 13:00–13:30 Uhr Mittag essen. Weder Michael noch Georg möchten sich Bonnie zum Mittagessen anschließen. Francine und Hanna wollen immer zusammen Mittag essen.
Um auf Telefonanrufe oder Bürobedürfnisse reagieren zu können, dürfen nicht mehr als drei der Content-Autor*innen gleichzeitig Mittag essen. Sie sind dafür verantwortlich, die Mittagessenszeiten der Content-Autor*innen zu planen, und möchten die Wünsche aller berücksichtigen.
Wenn Bonnie und Donna beide in der Schicht von 13:00–13:30 Uhr zum Mittagessen eingeteilt sind, welche anderen Content-Auto*innren können dann eingeplant werden, um sich ihnen anzuschließen?
Der Checking Test prüft, wie präzise und schnell du Unterschiede zwischen zwei Datensätzen erkennst. Er kommt vor allem bei jenen Berufsprofilen zum Einsatz, in denen Genauigkeit eine wichtige Rolle spielt, etwa im Finance, Controlling oder in der Administration.
Die Schwierigkeit in diesem Test besteht in dem knappen Zeit-Limit. Pro Frage hast du nur wenige Sekunden Zeit, um deine Antwort zu wählen. In den Übungstests in unserem SHL-PrepPack™ kannst du Schritt für Schritt den Schwierigkeitsgrad steigern: von 9 Sekunden über 8, 7, 6 bis hin zu 5 Sekunden pro Frage.
Worauf es ankommt: Vergleiche nicht Zeichen für Zeichen, sondern in Zweier- oder Dreiergruppen. Das trainiert die Mustererkennung und spart erheblich Zeit.
Diese Aufgabe sollst du innerhalb von 9 Sekunden korrekt lösen.
BHNSL
Der Occupational Personality Questionnaire (OPQ32) misst 32 Persönlichkeitsdimensionen, die im Berufsleben relevant sind. Er wird fast immer zusammen mit einem kognitiven Test (meist Verify G+) eingesetzt. Bewerber unserer Kundinnen und Kunden haben ihn unter anderem bei BASF, Knorr-Bremse und Henkel absolviert.
Aufgabentyp: Du bekommst pro Frage eine Gruppe von vier Aussagen und sollst auswählen, welche Aussage am ehesten und welche Aussage am wenigsten auf dich zutrifft. Beispiel:
Wichtig: Es gibt keine »richtigen« Antworten. Aber es gibt Antwortmuster, die zur Zielrolle passen und solche, die nicht passen. Wer das Verfahren und die typischen Dimensionen kennt, kann bewusst ein stimmiges Selbstbild zeichnen, ohne sich zu verstellen.
Hinweis zur Sprache: Der OPQ wird von Arbeitgebern im DACH-Raum häufig auf Englisch ausgespielt. Unser Vorbereitungsmodul zum OPQ32 liegt derzeit ebenfalls auf Englisch vor und entspricht damit in vielen Fällen exakt dem Format, das dich im echten Test erwartet.
Der Situational Judgment Test stellt dich in eine typische Arbeitssituation und fragt, wie du reagieren würdest. Du bewertest mehrere Handlungsoptionen oder wählst die beste und die schlechteste aus.
Beispielsituation: Eine Kollegin kommt kurz vor Feierabend und bittet dich, eine dringende Aufgabe zu übernehmen. Du hast eigentlich schon Feierabend und private Verpflichtungen.
Typische Handlungsoptionen:
Tipp: Die "beste" Option ist fast immer diejenige, die Kooperation und sachliche Klärung kombiniert. Die "schlechteste" ist oft ein reines Ja oder Nein ohne Abwägung.
Hinweis zur Sprache: Das SJT-Vorbereitungsmodul liegt aktuell auf Englisch vor. Eine deutsche Version ist in Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung braucht keinen Monat, aber Planung.
110 Übungstests, Lösungswege und Simulationen ab 49 €.
Wenn du noch Fragen zu deinem SHL Testpaket hast.
SHL ist kein einzelner Test, sondern ein Katalog psychometrischer Assessments eines der weltweit größten Anbieter für Eignungsdiagnostik. Zu den wichtigsten Modulen gehören Verify G+ (General Ability), OPQ (Persönlichkeit), MQ (Motivation) sowie die einzelnen Reasoning-Tests (Numerical, Verbal, Inductive, Deductive).
Auf Deutsch verfügbar sind die Verify-G+-Simulationen sowie die Einzelmodule Numerical Reasoning, Verbal Reasoning, Checking Test und Mechanical Comprehension. Auf Englisch liegen aktuell die Einzelmodule Deductive Reasoning und Inductive Reasoning, der OPQ32, der MQ, der SJT (deutsche Version in Vorbereitung) und das Smart Interview On Demand vor. Die deutschen Verify-G+-Simulationen enthalten deduktive und induktive Aufgaben bereits auf Deutsch. Viele DACH-Arbeitgeber spielen OPQ, MQ und SJT ohnehin auf Englisch aus, sodass die englischen Übungsmodule in vielen Fällen genau dem Format entsprechen, das dich im echten Test erwartet.
Ja, alle Aufgaben und Lösungen auf dieser Seite stehen dir kostenlos zur Verfügung. Für ein strukturiertes Training mit Testsimulationen, Zeitlimit und Ergebnisauswertung empfehlen wir das PrepPack™.
Als Faustregel: mindestens zwei vollständige Simulationen pro Modul plus gezieltes Training der Aufgabentypen, die dir schwerfallen. Das entspricht etwa fünf bis sieben Stunden Vorbereitung bei zwei Modulen. Bei drei oder mehr Modulen plane eher zehn bis zwölf Stunden ein.
Laut Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden setzen unter anderem BASF, Knorr-Bremse, Vodafone, die Deutsche Bank, Henkel, Hitachi Energy und viele weitere Arbeitgeber SHL in ihren Auswahlverfahren ein. Besonders häufig in Leadership-Programmen, Executive-Assessments und Graduate-Tracks.
In den meisten Fällen ja, aber mit einer Sperrfrist. Sechs bis zwölf Monate sind üblich. Manche Arbeitgeber lassen nur einen Versuch pro Bewerbungszyklus zu. Umso wichtiger ist eine solide Vorbereitung vor dem ersten Versuch.
Bei der klassischen, nicht-interaktiven Version von Verify G+ wählst du aus vorgegebenen Antwortoptionen. Bei Verify Interactive G+ interagierst du direkter mit der Aufgabe, etwa indem du Elemente verschiebst, Verbindungen ziehst oder Werte eintippst. Inhaltlich funktionieren aber Testversionen exakt gleich. Unser PrepPack™ bietet dir Übungsmaterial für beide Versionen!